1939 zog Felice Nespoli von Seregno nach Saronno um, und öffnete in via San Cristoforo ein Laden, in dem Kutteln mit Bohnen verkauft wurden.
Am Ende der 40er Jahre fing Felices Sohn Francesco an, mit seinem Vater zu arbeiten. Er holte mit seinem LKW von den öffentlichen Schlachthöfen Knochen und Fett für Seifenfabriken und grüne Kutteln zur Eigenproduktion ab.
Bis Anfang der 50er Jahre verarbeitete Felice bei dem öffentlichen Schlachthof in Saronno Kutteln und wiederverkaufte sie in seinem Laden.
Gegen Mitte der 50er Jahre verlegte die Familie Nespoli die Verarbeitung von Rinderinnereien in sein eigenes Lager in via Roma, Saronno, und gründete dadurch die Nespoli s.n.c.
Gegen Ende der 60er Jahre begann Francesco Nespoli seine Mitarbeit mit Angelo Zerbi, Eigentümer der Lombarda Alimentari und ehemaliger Eigentümer der Manzotin. Die zwei Unternehmer schlossen eine Partnerschaft ein, die zur Verschmelzung ihren Unternehmen führte.
Am 24 Juli 1970 gründeten Francesco Nespoli und Mario Zerbi, Sohn von Angelo Zerbi, die„"Società Italiana Lavorazione Carni e Affini s.n.c.", gemeinhin als S.I.L.C.A. bezeichnet. Somit verschmelzten sie die Nespoli s.n.c. und die Lombarda Alimentari, dessen Sitz sich immer noch in via Varese 2/a, Saronno befindet. Die Haupttätigkeit des Unternehmens besteht darin, Rinderinnereien aus Südamerika zu verarbeiten und zu verkaufen.
Ende der 70er Jahre begann S.I.L.C.A. seine Mitarbeit mit dem italienischen Unternehmen SURGELA, die tiefgefrorene Fertiggerichte aus den Rezepten des berühmten Chefs Gualtiero Marchesi produziert. Einige dieser Gerichte sind "Tintenfisch mit Bohnen" , "Hase mit Salmisoße" , "Wurst-Bohnen-Reis", "Trockenwurst mit Linsen" und "fertige Kutteln". In diesen Jahren begann das Unternehmen auch nicht Rinderfleischprodukte zu behandeln, u.A. Fisch, Schaf-, Schweine- und Ziegenfleisch.
1978 wird S.I.L.C.A. eine Aktiengesellschaft (im Italienischen s.p.a.), und Giorgio Nespoli, der Sohn von Francesco Nespoli, steigte ins Unternehmen ein.
Nel 1979, unterschrieb Francesco mit dem argentinischen Unternehmen "SUTECO", einen Vertrag zur Qualitätskontrolle der Waren aus Südamerika, und schließ damit ein feinmaschiges Netz von Kontakten und Beziehungen mit Herstellern und Ausführern aus zahlreichen Ländern.
1984, stieg Felice Nespoli, der jüngste Familienmitglied, ins Unternehmen ein.
Gegen Mitte der 80er Jahre stieg S.I.L.C.A. S.p.A. in den Cateringsektor ein, und vertrieb Lebensmittelprodukte an Restaurants, Kantinen und Gemeinschaften. Unter den vertriebenen Lebensmitteln zählen Fisch, Schweine-, Schaf- und Ziegenfleisch.
1990 verließ Mario Zerbi das Unternehmen und überließ er Giorgio e Felice Nespoli seinen Anteil an der S.I.L.C.A. S.p.A.
In den 90er Jahren führte S.I.L.C.A. die traditionelle Arbeit der vorherigen Jahre zwar weiter, jedoch wurde das Unternehmensgeschäft auch in anderen Sektoren wie die Handelsbranche erweitert.
Anfang der 2000er Jahre sank der Konsum von rinderfleischenthaltende Gerichte. Wegen des Ausbruchs von BSE (Bovine Spongiform Encephalopaty), der sog.„Rinderwahn, musste S.I.L.C.A. s.p.a. zwischen 2001 und 2006 ihre Produktion di piatti bovini wie Kutteln, vollzog das Unternehmen einen grundlegenden Wandel.
2007 begann S.I.L.C.A. frisches Fleisch aus Südamerika zu importieren und in den europäischen Markt Teilstücke Rinderfleisch zu exportieren. In diesem Kontext hat die Zusammenarbeit mit Pasquale Pandiscia, Verwaltungschef der “Handelsgruppe Köln Bonn GmbH”, , S.I.L.C.A den notwendigen Schwung verliehen, damit die Gesellschaft erfolgreich in den deutschen Markt einsteigen konnte. Im Hinblick darauf hatte sich das Unternehmen schon 2004 um die Eintragung der Markenanmeldung "Royal Beef", gesorgt, die seitdem das von S.I.L.C.A. importierte und exportierte Fleisch kennzeichnet.
2008 wurde die Catering-Branche Vertreibung unterlassen.
Seit 2010 erweitert S.I.L.C.A. seine Handelsabteilung beträchtlich. Brasile, Argentinien, Paraguay, Uruguay, Chile, Neuseeland, Australien und die meisten EU-Länder zählen noch heute unter den Ausführern, die das Unternehmen für den Einfuhr der Lebensmittel in Betracht zieht.
Heute setzt S.I.L.C.A. S.p.A. seine traditionelle Produktion und die Verarbeitung Rinderinnereien fort, auch wenn die Handelsabteilung eine maßgebliche Rolle spielt. Das hat zu einer starken Zunahme des Umsatzes ermöglicht und hat dazu geführt, dass das Unternehmen heute einer der am meisten bedeutenden Lebensmitteleinführer Italiens und der Europäischen Union ist.